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Freiherr
von Belepsch |
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Historie: Von Diedrich Uhlhorn in Grevenbroich, Niederrhein, 1880
aus Sämlingen der Kreuzung ´Ananasrenette´und
´Ribston Pepping´ausgelesen und nach H. Freiherr
von Berlepsch, dem damaligen Regierungspräsidenten
von Düsseldorf, benannt.
Ernten: Ende Oktober bis November
Genußreife: November bis Ende März
Frucht: mittelgroßer, vitaminreichster Tafelapfel. Er wird
oft der Cox vorgezogen, da sein Fleisch fester und frischer
ist und nicht so südländisch schmeckt.
Baum: gedeiht nur auf frosthartem Stammbildner; auf schweren
Böden krebsanfällig |
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Bohnapfel |
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Historie: Der ´Rheinische Bohnapfel´ gehört zu
den ältesten uns heute noch bekannten Apfelsorten
in Deutschland und ist nachweislich schon weit vor 1750
verbreitet gewesen.
Ernte: Ende Oktober
Genußreife: Januar bis Juli
Frucht: hochgebauter,
guter Koch- und Eßapfel, ab Dezember/Januar hervorragend
ergiebiger Saft- und Mostapfel, eßbar ist der Apfel
erst ab Februar/März; behält bei der Verarbeitung
seine weiße Fruchtfleischfarbe.
Baum: ist anspruchslos und frosthart; für rauheste Lagen;
liebt schwere Böden; wenig Schnittaufwand erforderlich |
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Borowinka |
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Historie: Entstand vermutlich um 1875 in Rußland.
Ernten: Ende Oktober
Genußreife: November
bis Januar
Frucht: sehr großer,
flacher, orangeroter, pfirsichrot verwaschener Tafelapfel,
der saftig und aromatisch schmeckt.
Baum: schorfresistent und sehr frosthart; für rauhes Klima |
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Boskoop |
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Historie: Von einem Herrn Ottolander 1856 in Boskoop, Holland, als
fruchtender Trieb eines Wildlings entdeckt. Ab 1863 überall
verbreitet und gehört seitdem zu den Hauptapfelsorten
in Deutschland
Ernte: Mitte Oktober
Genußreife: Mitte Dezember bis April
Frucht: großer, berosteter Tafelapfel, der sehr säuerlich
und saftig schmeckt. Bei schon früh schöngefärbten
Früchten tritt leicht Kernhausfäule auf. Deshalb
sollten diese schon früh geerntet werden. Bester
Mus- und Kochapfel.
Baum: braucht
lange bis zum Ertrag; wegen frostempfindlichem Holz sollte
´Boskoop´ auf einem frostharten Stammbildner
veredelt sein. |
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Brünnerling |
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Historie: Die Brünnerlinge, von denen angenommen wird, dass
sie in Oberösterreich entstanden sind und von dort
aus verbreitet wurden, bilden dort und im Mostviertel
(Amstettner Gegend) von Niederdonau den Hauptbestand
der Apfelbäume.
Frucht: mittelgroß bis groß
65 bis 70 mm hoch, 75 bis 80 mm breit, kelchwärts
stärker als stielwärts zugerundet, oft etwas
unregelmäßig und eckig erscheinend. Fleisch
fast reinweiß, fein, sehr fest, mäßig
saftig, schwach säuerlich, genügend süß,
wenn spät gepflückt, auch gewürzt.
Eigenschaften des Baumes: Wuchs stark,
bildet in der Baumschule keine geraden Stämme.
Seine Krone baut er hochkuglig und breit, aber nicht
hängend. Wird mittelfrüh fruchtbar, trägt
dann sehr reich. Liebt kräftigen Boden, der auch
schwer sein kann, leichte und flachgründige
Böden sind ihm wenig zusagend. Für freie,
kühlere und auch Höhenlagen bis 1000 Meter.
Nur
als Hochstamm für den landwirtschaftlichen Obstbau,
für Wiese und Feldpflanzung geeignet,
braucht ausreichende Ernährung. In tiefen Lagen
und feuchten Sommern neigt der Baum jetzt zu Schorfbefall,
in nassen Böden leidet er an Krebs.
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Cox Orangenrenette |
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Historie: 1825 von Richard Cox gezogen, einem begeisterten Gärtner
und Brauer, der sich früh, im Alter von 45 Jahren
zur Ruhe setzte, um in Colnbrook Lawn, England, zu leben.
Dort lebte er mit seiner Frau und sechs Angestellten und
widmete sich ganz seinem Hobby. Um 1825 nahm Cox Kerne
von einem Apfel ´Ribston Pepping´ und säte
zwei in einem Blumenzurückf aus. Die erhaltenen beiden Sämlinge
pflanzte er in seinen Garten. Nachdem er erste Früchte
erhielt, erkannte Cox, welch vielversprechende Sorten
er gezogen hatte und schickte1836 deshalb Reiser an die
Baumschule Smale and Sons, die die ersten Bäume 1840
verkauften. Cox nannte seine Zöglinge ´Cox
Orangenrenette´ und ´Cox Pomona´. Erstere
gehört zu den in Deutschland verbreitesten Apfelsorten.
Ernten: Anfang September bis Mitte Oktober
Genußreife: Ende Oktober bis Februar
Frucht: edler, mittelgroßer Tafelapfel mit feinem Orangenaroma;
gehört zu den besten Apfelsorten
Baum: braucht einen frostharten Stammbildner; hohe Ansprüche
an Boden, Klima und Pflege |
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Danziger Kantapfel |
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Synonym: Rabiner, Passamaner, Nikolausapfel
Historie: Erste Hinweise
gibt es schon von 1758.
Ernten: Ende
September
Genußreife: Mitte
Oktober bis Januar
Frucht: mittelgroßer,
süßweiniger, rosenartig gewürzter Tafelapfel
mit glänzend roter, seidiger Schale; Fruchtfleisch
mit grünen und roten Adern durchzogen.
Baum: mittelstark wachsend, reichtragend, anspruchslos und sehr
frosthart; diese alte heimische Sorte ist weit verbreitet,
da sie in allen Lagen gedeiht; schöne, große,
rosagefärbte Blüten. |
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Erbachhofer Weinapfel |
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Historie: Stammt aus dem Sauerland und wurde von der Baumschule
Fey 1925 in den Handel gebracht.
Ernte: September
Genußreife: September bis Oktober
Frucht: kegeliger, leuchtend roter, saftiger
Mostapfel
Baum: robust; wenig Pfegeaufwand |
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Glockenapfel |
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Historie: Diese Sorte ist sehr alt, es wird vermutet, dass sie in
der Schweiz entstanden ist.
Ernten: Mitte Oktober
Genußreife: Februar bis Juni
Frucht: Großer, grünlichgelber,
glockenförmiger, herber bis feinsäuerlicher,
erfrischender Tafelapfel, der sich gut lagern läßt.
Baum: braucht einen frostharten Stammbildner,
nähr-stoffreichen Boden und warme Lagen.
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Goldparmäne |
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Historie: Entstand
nach englischen Angaben 1510 in der Normandie. Durch Kirke
von Brompton unter dem Namen ´King of the Pippins´
nach England eingeführt und kam über England
nach Deutschland. Schon 1853 wurde diese Sorte in Deutschland
zum Anbau empfohlen. Ernte: September
Genußreife: Oktober bis Januar
Frucht: kleinerer, hochgebauter, gestreifter,
wohl-schmeckender Tafelapfel
Baum: trägt überreich und muß
kräftig geschnitten und durchgepflückt werden,
damit die Früchte nicht zu klein bleiben; braucht
einen frostharten Stammbildner; wärmeliebend. |
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Horneburger Pfannkuchenapfel |
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Historie:
Wurde als Zufallssämling in Horneburg, Niederelbe,
um 1875 entdeckt.
Ernte: Ende September
Genußreife: Januar bis März
Frucht: sehr großer, geflammter,
süßsäuerlicher Apfel zum Kochen und Backen.
Baum: für schwere, feuchte Böden
in geschützter Lage |
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Jakob Fischer |
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Historie: Wurde von Jakob Fischer, einem Gärtner und Landwirt
in Rottum, Kreis Biberach, um 1903 am Waldrand gefunden;
im Jahre 1912 auf den Namen ´Jakob Fischer´
getauft und von Baumschulen im Raum Stuttgart verbreitet
worden.
Ernten: Anfang September
Genußreife: September bis November
Frucht: riesiggroße, farbenprächtige
Frucht; guter Eßapfel
Baum: außergewöhnlich gesund
und frosthart; auch für rauhe Lagen bis 900 m; auf
schweren Böden etwas krebsanfällig; wird vielfach
wegen seiner Frosthärte als Stammbildner verwendet.
Sie ist häufig in Steuobstwiesen zu finden. |
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Jakob Lebel |
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Historie: Von Jaques Lebel in Amiens, Nordfrankreich, um 1825 als
Sämling entdeckt und 1849 von der Baumschule Leroy
in Angers in den Handel gebracht.
Ernten: Oktober (Zum Frischverzehr so
spät wie möglich ernten) Genußreife: Oktober
bis Januar
Frucht: großer, saftreicher, nicht
welkender, mildweiniger Eßapfel, der sich sehr gut
kocht.
Baum: sehr gesund und gedeiht noch in
rauhen Höhenlagen bis 900 m. |
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James Grieve |
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Historie: Als Sämling vom Obergärtner James Grieve in
Edinburgh herangezogen und von seinem Arbeitgeber, der
Baumschule Dickson, nach ihm benannt und ab 1880 verbreitet.
Ernten: Ende August
Genußreife: September bis November;
beliebter Herbstapfel
Frucht: mittelgroßer, rot gestreifter
Tafelapfel, der im Geschmack dem Gravensteiner nahe kommt.
Baum: gesund, frosthart und reichtragend;
für nicht zu trockene Lagen |
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Kaiser Alexander |
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Historie: Stammt aus der Ukraine und ist dort schon seit 1800 bekannt.
In Deutschland seit 1820 verbreitet.
Ernte: September
Genußreife: September bis Dezember
Frucht: sehr großer, rotgeflammter,
bewundernswerter Tafelapfel
Baum: anspruchslos; war früher in
den meisten Streuobstwiesen zu finden |
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Krügers Dickstiel |
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Historie: Als Baum ohne Namen wurde Krügers Dickstiel vor 1850
aus Mecklenburg nach Zeven bei Bremen gebracht und gepflanzt.
Ernte: Oktober
Genußreife: Dezember bis Februar
Frucht: runder, silbergrauer, aromatischer
Tafelapfel
Baum: sehr frosthart, kleinkronig |
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Mantet |
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Historie: wurde 1928 an der Dominion Experiment Station Morden in
Manitoba, Kanada, selektiert.
Ernte: August
Genußreife: August
Frucht: grüngelber, sehr saftiger,
aromatischer Frühapfel, der an ´Klarapfel´
erinnert.
Baum: schwach wüchsig; nur für
gute Böden in günstigen Lagen |
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Maunzenapfel |
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Historie: Von einem Baumwart Maunzen aus Holzhausen bei Göppingen,
Württemberg als Sämling gefunden.
Ernte: Mitte Oktober
Genußreife: November bis März
Frucht: kleiner, rotgestreifter, saftiger,
süßsäuerlicher, hervorragender Saftapfel
Baum: sehr frostharte Stammbildnersorte,
die sich besonders zur Fruchtsaftgewinnung eignet; gesund
und anspruchslos. |
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Mutterapfel |
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Synonym: Lavanthaler Bananenapfel
Historie: Entstand aus einem Samen von
´Cox Orangenrenette´ in Boston, USA. 1844
erstmals beschrieben.
Ernte: Ende Oktober
Genußreife: November bis Januar
Frucht: großer, goldgelber, rotgestreifter,
aromatischer, süßer Tafelapfel
Baum: Die genügsame Sorte ist auch
noch in rauhen Lagen anbaufähig, braucht aber einen
frostharten Stammbildner; hoher Ertrag
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Ontario |
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Historie: Von Charles Arnold in Paris, New York, um 1820 aus der
Kreuzung ´Wagenerapfel´ und ´Späher
des Nordens´ gezüchtet. Von den Gebrüdern
Tanson, Orleans, Frankreich, 1882 über Frankreich
in ganz Europa verbreitet
Ernte: Mitte Oktober
Genußreife: Januar bis Juni
Frucht: große, plattrunde, grün
bis bläuliche Tafelfrucht, die erst ab Mai ihr spritzig
mildes Aroma entwickelt; hoher Vitamin-C-Gehalt
Baum: als Spindelbusch und Busch empfehlenswert,
braucht ansonsten einen frostharten Stammbildner |
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Purpurmantel |
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Rheinischer Krummstiel |
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Historie: Zufallsämling, der vermutlich um 1700 im Rheinland
um Köln entstanden ist.
Ernte: Ende Oktober
Genußreife: Februar bis Mai
Frucht: hochkugeliger, zitronengelber,
geröteter, leicht gewürzter Tafelapfel
Baum: sehr gesund |
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Riesenboiken |
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Historie: eine alte Sorte, die in Deutschland schon lange bekannt
ist.
Ernte: Oktober
Genußreife: November bis April
Frucht: großer, gelber, rotbackiger,
saftiger Tafelapfel
Baum: starkwüchsig; sehr robust;
für rauhe Lagen |
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Schmidtbergers Winterrenette |
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Synonym: Gestreifte Winterrenette, Plankenapfel
Historie: Von einem zur damaligen Zeit
berühmten Pomologen Herrn Liegel, Branau/Inn, Österreich,
um 1830 aus einem Apfelkern gezogen.
Ernte: Ende Oktober
Genußreife: Dezember bis April
Frucht: süßsäuerlicher,
leicht weiniger Apfel mit harter Schale; festfleischige,
gesunde Früchte; sehr guter Tafelapfel
Baum: alte, heimische, gesunde und äußerst
frostharte Sorte; liebt feuchte und schwere Böden;
auch für rauheste Gebirgslagen |
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Wiltshire |
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Synonyme: Schöner aus Wiltshire; Weiße Wachsrenette (Niederbayern)
Historie: Wurde von einem Herrn Standish,
Wiltshire, England, um 1800 aus einem Apfelkern gezogen.
Von Herrn F.X. Silbereisen um 1920 in Niederbayern als
Weiße Wachsrenette verbreitet, wo sie auch heute
noch unter diesem Namen zu finden ist. Von Herrn Oberregierungsrat
Rudolf Trenkle, ehemaliger Leiter des Obstbauinstitutes
Weihenstephan, um 1930 als Schöner aus Wiltshire
identifiziert. Seitdem in ganz Deutschland unter diesem
Namen verbreitet.
Ernte: Ende Oktober
Genußreife: November bis März
Frucht: großer, hellgelber, leicht
gestreifter, knackiger Tafelapfel, der nicht welkt; eine
bayerische Hauptsorte zur Fruchtsaftbereitung; sehr gute
Kochfrucht
Baum: widerstandsfähig gegen Krankheiten
und Frost; gedeiht auch noch in rauhesten Lagen vortrefflich;
unempfindliche Blüte. |
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