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Süßkirschen

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Herzkirsche    
Hedelfinger Riesenkirsche    
Schneiders Späte Knorpelkirsche    

 

  Herzkirsche
conference Historie: Von Diedrich Uhlhorn in Grevenbroich, Niederrhein, 1880 aus Sämlingen der Kreuzung ´Ananasrenette´und ´Ribston Pepping´ausgelesen und nach H. Freiherr von Berlepsch, dem damaligen Regierungspräsidenten von Düsseldorf, benannt.
Ernten: Ende Oktober bis November
Genußreife: November bis Ende März
Frucht: mittelgroßer, vitaminreichster Tafelapfel. Er wird oft der Cox vorgezogen, da sein Fleisch fester und frischer ist und nicht so südländisch schmeckt.
Baum: gedeiht nur auf frosthartem Stammbildner; auf schweren Böden krebsanfällig
 
  Hedelfinger Riesenkirsche
Hedelfinger Historie: um 1850 in Hedelfingen bei Stuttgart aus Samen gezogen und vom dortigen Obstbauinstitut verbreitet.
Reifezeit: 5.-7. Kirschwoche
Frucht: sehr große, fleischige, glänzend dunkelrotschwarze Frucht mit auffallend kleinem Stein. Sehr gute Süßkirsche, die hervorragend zum Einmachen ist.
Baum: gesund und reichtragend.
 
  Schneiders Späte Knorpelkirsche
Knorpelkirsche Herkunft: um 1860 als Zufallssämling in Guben aufgefunden und nach seinem Besitzer benannt.
Reifezeit: 6.-7. Kirschwoche
Frucht: sehr große, dunkelbraunrote, mildwürzige Herzkirsche.; außerordentlich große Einzelkirschen
Baum: starkwachsend und anspruchslos
 

 

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